Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In diesem Beitrag sammeln und aktualisieren wir laufend Informationen und Quellen für die Mitglieder des BNC. Das Infopaket soll niedergelassenen Chirurginnen und Chirurgen sowie ihren Praxen beim Umgang mit dem Coronavirus und Covid-19 helfen. Bitte checken Sie diese Informationen regelmäßig. Letzte Aktualisierung: 30.3.2020.

In der Rubrik Medizin finden sich Fachartikel zum Schwerpunktthema Gefäßmedizin. Daneben bietet das neue Heft auch gleich drei Service-Artikel zum Thema Abrechnung – damit den Leserinnen und Lesern wenigstens nicht das Geld entgeht, das ihnen nach dem Willen der Kostenträger zusteht.

Aufgrund der aktuellen Lage haben die Teilnehmer der digitalen Delegiertentagung des BNC am 7. November 2020 einstimmig beschlossen, den Bundeskongress Chirurgie 2021 abzusagen. Der Vorstand des BAO und auch die Kongressorganisation hatten sich angesichts der organisatorischen und wirtschaftlichen Unabwägbarkeiten bereits im Vorfeld für eine Absage ausgesprochen. Ein digitaler Kongress als Alternative kam für die Verbände und die Kongressorganisation nicht in Frage.

Die nordrheinischen Berufsverbände der Chirurgen, Orthopäden, Urologen, HNO-Ärzte, Gynäkologen, Anästhesisten, Hautärzte und der niedergelassenen Gastroenterologen warnen, dass das jähe Ende des bewährten und wirtschaftlichen Vertrags eine patientennahe Hochleistungsversorgung mit extrem niedrigen Infektionsquoten liquidieren könnte.

Nach § 4 der neuen Verordnung zum Anspruch auf Testung (Corona-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 14.10.2020) haben Patienten, die in einer Einrichtung für Ambulantes Operieren behandelt werden, auch ohne das Vorliegen von Symptomen für Covid-19 Anspruch auf eine oder mehrere Covid-19-Testungen, die dann in der Einrichtung selbst durchgeführt werden müssen.

Für Selektivverträge gelten bislang starre Regelungen. Mit dem geplanten Versorgungsverbesserungsgesetz (GPVG) sollen sie flexibilisiert werden. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) findet das gut, bringt aber eine Anschubfinanzierung für den Abschluss weiterer Verträge ins Spiel. Kritik übt der Dachverband hingegen an den geplanten Regelungen zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ein gemeinsames Positionspapier zu grundlegenden Handlungsbedarfen in der ambulanten Versorgung vorgelegt. Ziel ist es, Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Monate zu nutzen, um die Krisenreaktionsfähigkeit des ambulanten Versorgungssektors zu festigen und weiterzuentwickeln. Auch der Virchowbund schlägt Maßnahmen zur Förderung des ambulanten Sektors vor.

Die erstmals erstellte Leitlinie gibt unter anderem Empfehlungen zur Primärdiagnostik, Therapieentscheidung bei kurativer Operation und kurativer Radiochemotherapie, der Responsebeurteilung nach Radiochemotherapie sowie der Palliativversorgung.

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