Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Bei handchirurgischen Verletzungen sollte die Hand zunächst gründlich klinisch untersucht werden, bevor bildgebende (MRT-)Diagnostik angeordnet wird. Die wesentlichen klinisch-palpatorischen Tests ließen sich in knapp zweieinhalb Minuten durchführen, wie die Chirurgin Dr. Birgit Retetzki aus Halberstadt in einer handchirurgischen Sitzung beim Bundeskongress Chirurgie betonte.

Anders als Gewerbetreibende haben Angehörige der freien Berufe einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag und benötigen für die Ausübung ihres Berufs wiederum eine funktionierende Selbstverwaltung. Mit diesen Aussagen und seinem fundierten und leidenschaftlichen Plädoyer für die ärztliche Freiberuflichkeit erhielt der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich beim Bundeskongress Chirurgie in Nürnberg minutenlangen Applaus.

Die ärztliche Freiberuflichkeit ist ein hohes Gut, das von den politischen Parteien hierzulande nicht ernstlich angezweifelt wird. Gefahr für das System der Freiberuflichkeit und Verkammerung könnte von der Europäischen Union drohen, wie ein Vortrag des Ökonomen und Europaexperten Prof. Günter Danner beim Bundeskongress Chirurgie in Nürnberg zeigte.

Der am Uniklinikum Mainz entwickelte „Distal Tibia Nail“ (DTN) soll es den Operateuren ermöglichen, den Knochen von unten und nicht von der Kniescheibe aus minimal-invasiv zu operieren. Das neue Implantat wurde Ende Januar erstmals in Japan klinisch getestet, eine erste Operation in Mainz ist im Laufe des Jahres 2017 geplant.

Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) kritisiert die unzureichende Vergütung für die ab April 2017 abrechenbaren Leistungen der Online-Video-Sprechstunde (OVS). Sie soll Hausärzten, Dermatologen, Augenärzten, Chirurgen, Orthopäden und Pädiatern offenstehen. Der SpiFa verweist in diesem Zusammenhang auf seine eigenen telemedizinischen Angebote wie das „Facharzt-Konsil“ oder die Online-Video-Sprechstunde.

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat Dr. Andreas Gassen im Amt des KBV-Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Gemeinsam will er mit den beiden neu gewählten Vorständen Dr. Stephan Hofmeister und Dr. Thomas Kriedel die Selbstverwaltung auf neuen Kurs bringen. Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) und Medi Geno gratulierten – forderten die KBV aber auch zum engen Schulterschluss mit den Berufsverbänden auf.

In einer gemeinsamen Stellungnahme widersprechen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) der Aussage des kürzlich veröffentlichten „Faktencheck Rücken“, dass Ärzte bei Rückenschmerzen zu häufig mit übertriebener Diagnostik reagieren und überzogene Erwartungen ihrer Patienten oft nicht zurechtrücken.

Anders als bei anderen Berufsgruppen, ist bei Profifußballern keine kniebelastende Tätigkeit von mindestens 1.600 Stunden im Jahr zwingend erforderlich, damit ein Meniskusschaden als Berufskrankheit anerkannt werden kann. Dies hat das Sozialgericht Dresden entschieden.

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