Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Welche Medikamente und Hilfsmittel der Teamarzt einpackt, hängt nicht nur von der Sportart, sondern auch vom Veranstaltungsort, der Länge des sportlichen Events und der Rettungskette vor Ort ab. Darauf hat der Orthopäde und Mannschaftsarzt Dr. Casper Grim aus Osnabrück beim Deutschen Kongress Orthopädie Unfallchirurgie in Berlin hingewiesen.

Ein neues Gutachten der Universität Bayreuth und der Oberender AG, das die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) im Rahmen ihrer Herbsttagung vorgelegt hat, zeigt: Der Umbau defizitärer Klinikstandorte zu ambulanten Zentren mit erweitertem Betreuungsangebot wäre ein sinnvoller Beitrag zur Sicherstellung.

Wer als Mannschaftsarzt ein Team der Fußball-Bundesliga betreut, steht bei Verletzungen auf dem Spielfeld unter immensem Druck. Worauf bei der Erstbehandlung zu achten ist, erläuterte der Mannschaftsarzt des Vfl Stuttgart, der Orthopäde und Unfallchirurg Priv.-Doz. Raymond Best, beim Deutschen Kongress Orthopädie Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin.

Während man Rupturen des vorderen Kreuzbands früher aus Sorge um operationsinduzierten Wachstumsstörungen bis zum Abschluss der Wachstumsphase lieber konservativ behandelte, raten Experten heute viel eher zu einer Operation. Darauf hat der Duisburger Sporttraumatologe Dr. Christian Schoepp im Rahmen des Deutschen Kongresses Orthopädie Unfallchirurgie in Berlin hingewiesen.

Junge Ärztinnen und Ärzte scheuen keineswegs den Schritt in die Niederlassung. Die Nachfrage nach geeigneten Praxen zur Übernahme übersteigt zum Teil sogar das Angebot. Allerdings geht der ärztliche Nachwuchs ganz anders an die Planung einer Praxisübernahme heran als die Generation vor ihnen.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat den aktualisierten „Medizinisch-Ökonomischen Fußabdruck“ der Fachärzte veröffentlicht. Demnach leisten niedergelassene Fachärzte pro Jahr 202 Millionen Arbeitsstunden und investieren 1,2 Milliarden Euro in ihre Praxen. Dort beschäftigen rund 700.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit Anfang Oktober können Vertragsärzte eine ambulante hyperbare Sauerstofftherapie beim diabetischen Fußsyndrom über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abrechnen. Hierfür wurden fünf EBM-Ziffern eingerichtet.

Ein Team aus Großbritannien hat in einem systematischen Review untersucht, inwieweit unangemessenes Verhalten gegenüber Kolleginnen und Kollegen in der Chirurgie eine Rolle spielt. Dabei kam heraus, dass derartige Verhaltensweisen an chirurgischen Arbeitsplätzen weit verbreitet sind und die Betroffenen erheblich belasten. Zudem bemängeln die Autoren, dass es bislang kaum Untersuchungen dazu gibt, mit welchen Gegenstrategien sich Mobbing, Beleidigungen und Erniedrigungen im OP verhindern lassen.

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