Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Wenige Tage nach dem Start der ersten digitalen Gesundheitsakte von GKV und PKV, dank der 13,5 Millionen Versicherte ihre persönlichen Gesundheitsdaten in der App verwalten können, werden Datenschutzbedenken laut. Ein IT-Experte bezeichnet das System auf seinem Blog als „Datenschutz-Bruchlandung“.

In einem Rundschreiben hat das Bundesversicherungsamt (BVA) die gesetzlichen Krankenkassen aufgefordert, sich bei den regionalen Honorarverhandlungen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen genauer als in der Vergangenheit an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Die Aufsichtsbehörde will Rechtsverstöße in Zukunft demnach nicht mehr akzeptieren.

Ärztinnen und Ärzte werden bei ihrer Arbeit immer häufiger mit Gewalt konfrontiert, die von Patientinnen und Patienten bzw. deren Umfeld ausgeht. Die Landesärztekammer Westfalen-Lippe plant daher ein Symposium zum Thema „Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte“ und bittet Betroffene, ihre Erfahrungen der Kammer mitzuteilen.

Mit Hilfe von Computersimulationen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité und des Zuse-Instituts Berlin neue Opioide entworfen, die ausschließlich an der Stelle der Verletzung oder Entzündung wirken und keine der typischen Nebenwirkungen von herkömmlichen Opioiden im Gehirn oder Darm aufweisen.

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) rät davon ab, Stuhltests zur Untersuchung des Mikrobioms zu nutzen. Diesen fehle derzeit die wissenschaftliche Grundlage, so die Experten der Fachgesellschaft.

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) e.V. hat ihre Forderung nach einer nachhaltigen, unabhängigen Finanzierung für hochwertige interdisziplinäre, evidenzbasierte Leitlinien bekräftigt. Sie sieht im Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), der auch nach 2019 mit einem Budget von 200 Mio. Euro pro Jahr fortgesetzt wird, die geeignete Struktur, um eine solche Förderung sinnvoll und effizient umzusetzen.

Einer repräsentativen Forsa-Umfrage zu Cyberrisiken und Digitalisierung im Gesundheitswesen zufolge wollen 28 Prozent aller niedergelassenen Ärzte in Deutschland ihre Praxen derzeit nicht an die Telematik-Infrastruktur anschließen. Dabei gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen grundsätzlich positiv gegenüberstehen.

„Abwarten oder loslegen?“ Diese Frage stellt sich womöglich so mancher niedergelassene Chirurg, wenn es um das Thema Telemedizin geht. In der neuen Ausgabe der Verbandszeitschrift von BNC und BAO sind Fernbehandlung und Videosprechstunde daher ein wichtiger Themenschwerpunkt mit Erfahrungsberichten, Meinungen und Hintergrundinformationen.

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