Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Darin sind sich die KV Niedersachsen und verschiedener ärztlicher Berufsverbände einig: Hygiene ist vor dem Hintergrund der Patientensicherheit und Mitarbeitersicherheit ein wichtiges Thema und muss sehr ernst genommen werden. Allerdings steigen die gesetzlichen Anforderungen permanent, ohne dass eine Refinanzierung der steigenden Kosten über die Gebührenordnung gesichert sei.

Wo auch immer ein System aus Sicht des Nutzers Ineffizienzen aufweist, die nicht durch Naturgesetze gegeben sind, werden diese Ineffizienzen nicht Teil unserer Zukunft sein – auch wenn dies bedeutet, dass viele gewohnte Strukturen unseres Gesundheitswesen sich künftig wandeln werden. Dies war die zentrale Aussage des Impulsvortrags von Prof. Boris Augursky vom RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.

Wohin steuert das Gesundheitswesen im Zeitalter der Digitalisierung? Wie steht es um die Einheit der Chirurgie? Wer könnte Jens Spahn zur Vernunft bringen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Referenten bei der Eröffnung des diesjährigen Bundeskongress Chirurgie.

Operiert der typische Hernienchirurg in Zukunft eher ambulant oder eher stationär? Arbeitet er vornehmlich angestellt im Krankenhaus oder überwiegend selbstständig in seiner eigenen Praxis? In einer Sitzung beim Bundeskongress Chirurgie wurde klar, dass all diese Grenzen längst nicht mehr in Stein gemeißelt sind.

Dr. Wolfgang Miller ist neuer Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg gewonnen. Der niedergelassene Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg will sich für die Weiterentwicklung der Weiterbildungsordnung, eine bessere Vertretung und Außendarstellung der Kammern, eine sichere und sinnvolle elektronische Vernetzung in den Arztpraxen und den Ausbau der Telemedizin auf dem Land einsetzen.

Beim Bundeskongress Chirurgie tummelten sich auch zwei Fernsehteams unter den Besuchern. Herausgekommen ist ein ausführlicher Beitrag über die Zukunftsperspektiven und Arbeitsbedingungen in der Chirurgie.

Das Misstrauen, das aus dem geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) spricht, schadet der ärztlichen Freiberuflichkeit. Dies ist der Tenor vieler Stimmen zur aktuellen Gesundheitspolitik, mit der sich die aktuelle Ausgabe der Verbandszeitschrift „Chirurgen Magazin + BAO Depesche“ des Berufsverbandes Niedergelassener Chirurgen (BNC) und des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO) befasst.

Über eine elektronische Gesundheitsakte (eGA) sollen Krankenversicherte die Gesundheitsdaten künftig über das Smartphone oder Tablet einsehen können. Der IT-Sicherheitsexperte Mike Kuketz stört sich vor allem daran, dass auf diese Weise diverse Anbietern sensible Gesundheitsdaten von Versicherten verarbeiten werden, ohne dass die dahinter liegenden Unternehmen, Verantwortlichen und deren Lösungen überhaupt ausreichend geprüft wurden.

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