Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Der Bundesgesundheitsminister will bei Liposuktionen zur Therapie eines Lipödems nicht auf das Votum des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) warten und die Behandlung per Dekret seines Ministeriums in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen drücken. Mit diesem Vorstoß machte er sich erneut an vielen Fronten unbeliebt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Reaktionen.

Der VKOU hat sich zum Ziel gesetzt, konservative Inhalte der Orthopädie und Unfallchirurgie mehr in den Vordergrund zu rücken – und zwar bei den Ärzten ebenso wie bei Krankenkassen, Politikern, der Öffentlichkeit und dem ärztlichen Nachwuchs.

Die Agentur deutscher Ärztenetze hat einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorstandsvorsitzender wird der Facharzt für Chirurgie und Vorsitzende des Ärztenetzes Eutin-Malente e.V., Dr. Thomas Schang, der Agentur in den kommenden vier Jahren vorstehen.

Eine Woche nach der zweiten Lesung des geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundestag wollen Ärztinnen und Ärzte bundesweit gegen das Gesetzesvorhaben mobil machen: Für den 23. Januar sind in etlichen Städten Informations- und Protestveranstaltungen geplant, die teils von den KVen, teils von einzelnen Ärzteverbänden organisiert werden.

"Nach Feierabend bitte nicht krank werden – Sprechzeiten beim Arzt müssen flexibler werden“ – unter dieser Überschrift stellte der GKV-Spitzenverband heute die Forderung auf, Niedergelassene müssten künftig auch samstags und abends Sprechstunden anzubieten – sonst sei es kein Wunder, dass die Menschen vermehrt in die Notfallambulanzen der Krankenhäuser strömen. Für den BNC-Vorsitzenden Dr. Christoph Schüürmann ist damit das Maß der Verunglimpfungen voll.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, die Notfallversorgung völlig neu zu organisieren. Für den GKV-Spitzenverband ist klar: Das funktioniert nur, wenn die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte auch an den Wochenenden Sprechstunden anbieten. Der Hartmannbund hingegen weist die „polemischen Einlassungen“ vehement zurück.

Um zu verhindern, dass das Belegarztwesen als noch funktionierende Integration zwischen den abgeschottenen Sektoren gänzlich verschwindet, müsste nach Einschätzung des Spitzenverbandes Fachärzte (SpiFa) der Gesetzgeber zeitnah nur einen Paragraphen im Krankenhausentgeltgesetz ändern. Denn die von der Großen Koalition eingesetzte Bund-Länder-Kommission werde frühestens 2020 – und damit zu spät – eine Reform des defizitären Belegarztwesens bewerkstelligen.

Am 3. Dezember 2018 war beim Ärztenachrichtendienst (ÄND) eine Meldung zu lesen, wonach der Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) sich über die Zusammenlegung der Arztgruppen Chirurgie und Orthopädie bei der Bedarfsplanung freut und als Erfolg der eigenen berufspolitischen Arbeit wertet. Was dabei fehlt, ist die Einschätzung des BNC, die der BNC-Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann nun in einer Stellungnahme ergänzt.

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