Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Seit 1. April gelten neue Regelungen im EBM zum Notfall- und Bereitschaftsdienst. Beteiligte Ärzte erhalten für besonders schwere und aufwändige Fälle eine höhere Vergütung. Außerdem gibt es eine Abklärungspauschale für Patienten, die keine dringende Behandlung benötigen. Dies soll die Ambulanzen entlasten, sorgt aber aktuell wieder für Streit zwischen Vertragsärzten und Krankenhausgesellschaft.

Wissenschaftler aus Dresden und Leipzig haben gemeinsam Hydrogel-Wundauflagen entwickelt und getestet, die Glykosaminoglykane enthalten. Die Hydrogele ermöglichen die Abschwächung entzündlicher Prozesse, was neue Behandlungsmöglichkeiten für chronische Hautwunden eröffnet.

Im Rahmen einer Klausurtagung entwickelten die Delegierten der Vertreterversammlung (VV) der KBV Positionen, Ideen und Forderungen an die Politik. Im Fokus stand die Frage: Wie kann die ambulante Versorgung der Patienten auch in Zukunft gesichert werden?

 

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat ein Aktionsbündnis Belegarztwesen zur Gestaltung der fachärztlichen Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor ins Leben gerufen.

Im Vorfeld der Bundestagswahl im September 2017 hat die CDU ein 16-seitiges Positionspapier veröffentlicht. Darin macht die Partei sich u. a. stark für eine einheitliche Vergütung ambulanter und stationärer Leistungen.

Im Jahr 2015 wurden in deutschen Krankenhäusern knapp zwei Millionen ambulante Operationen durchgeführt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtn entsprach diese Zahl einem Anteil von 7,1 Prozent an allen 27,7 Millionen Krankenhausbehandlungen.

Der OP-Roboter Da Vinci ist in der Urologie mittlerweile ein etabliertes Verfahren, insbesondere um minimal invasive Eingriffe wie die Prostatektomie durchzuführen. Beim Bundeskongress Chirurgie gingen führende Hernienchirurgen der Frage nach, ob es auch in der Hernienchirurgie Einsatzmöglichkeiten für das OP-Robotersystem geben könnte.

Bei Rheumapatienten sind Beschwerden am Handgelenk nie nur ein lokales Problem, sondern Teil einer Grunderkrankung. Dies war die wichtigste Botschaft des Münchener Orthopäden und Handchirurgen Dr. Wolfgang Bracker beim Bundeskongress Chirurgie. Die Diagnostik sei oft ein längerer Prozess, und im Verlauf der Therapie müsse der Chirurg ein Netzwerk mit anderen Fachärzten und Therapeuten knüpfen, die ebenfalls in die Behandlung der systemischen Erkrankung eingebunden sind.

 

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