Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

In einer gemeinsamen Stellungnahme widersprechen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) der Aussage des kürzlich veröffentlichten „Faktencheck Rücken“, dass Ärzte bei Rückenschmerzen zu häufig mit übertriebener Diagnostik reagieren und überzogene Erwartungen ihrer Patienten oft nicht zurechtrücken.

Anders als bei anderen Berufsgruppen, ist bei Profifußballern keine kniebelastende Tätigkeit von mindestens 1.600 Stunden im Jahr zwingend erforderlich, damit ein Meniskusschaden als Berufskrankheit anerkannt werden kann. Dies hat das Sozialgericht Dresden entschieden.

In der ersten Ausgabe des neuen Jahrs geht es im gemeinsamen Magazin von BNC und BAO schwerpunktmäßig um das Thema Praxismanagement, das Heft enthält aber auch Berichte aus der ambulante Anästhesie sowie zur Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO).

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat nun ein Urteil gesprochen, wonach der TÜV Rheinland im Zusammenhang mit den minderwertigen Brustimplantaten der Firma PIP keine routinemäßigen Produktprüfungen durchführen musste. Eine Pflicht zu Kontrollen bestehe nur dann, wenn die Benannte Stelle Kenntnis von Unregelmäßigkeiten hat. Ob dies im Fall des TÜV Rheinland und den minderwertigen Brustimplantaten der Fall hat, muss nun ein deutsches Gericht entscheiden.

Die Gesamtbilanz der bislang 45 Bewertungen und Beschreibungen des IGeL-Monitors fällt nicht gut aus. Darauf haben seine Macher anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Portals hingewiesen, das Patienten die Entscheidung für oder gegen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) erleichtern soll, die ihnen bei ihrem Arzt angeboten werden. Der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) kritisierte die Kritik des IGeL-Monitors erneut als „pauschales Ärztebashing“.

Während die Wirkung von Cannabispräparaten bei chronischen oder spastisch bedingten Schmerzen mittlerweile recht gut belegt ist, zeigt eine in der Acta Anaesthesiologica Scandinavica publizierte Studie, dass Cannabispräparate bei postoperativen Schmerzen nicht besser wirken als Placebo. Zudem bergen sie ein gewisses Risiko für Nebenwirkungen wie Sedierung, Agitation und auch Halluzinationen.

In Sachen Infektionsschutz gibt es viele Gesetze und Regelungen, die von Niedergelassenen beachtet werden müssen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) haben nun ein Portfolio an Mustervorlagen und Checklisten bereitgestellt, die Ärzten bei der Umsetzung dieser Vorgaben helfen.

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bittet Personen und Institutionen noch bis zum 22. Februar um Stellungnahmen zum Nutzen aktiver Bewegungsschienen bei Kreuzbandriss. Laut Vorbericht des Instituts bleiben Nutzen und Schaden diese Schienen mangels Studien derzeit noch unklar.

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