Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Per Sprungrevision hatte das oberste Sozialgericht darüber zu entscheiden, ob bei der Nachbesetzung der genehmigten Anstellung eines Chirurgen in einem MVZ diese auch durch einen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie erfolgen dürfe. Das Bundessozialgericht lässt eine Nachbesetzung genehmigter Anstellungen von Fachärzten für Chirurgie durch Fachärzte für Orthopäden und Unfallchirurgie nur noch dann zu, wenn der zuvor angestellte Facharzt für Chirurgie auch über die Schwerpunktbezeichnung...

Am 14. September 2016 haben BDC und eine Reihe Fachgesellschaften gemeinsam gegen einen neuen DIN-Normenentwurf zu Raumlufttechnischen Anlagen (RLTA) im OP protestiert, der nach ihrer Einschätzung Hygienestandards und damit die Patientensicherheit gefährdet. Der BNC hat sich dieser Haltung nicht angeschlossen, da für gute Hygienestandards im OP eben nicht grundsätzlich RLTA erforderlich sind.

Das Arztbewertungsportal Jameda.de hat in einer repräsentativen Online-Befragung unter gut 1.000 Internetnutzern herausgefunden, dass bei den unter 44-Jährigen über die Hälfte Ärzte bevorzugen, bei denen sie Arzttermine online vereinbaren können. Auch bei den 45- bis 54-Jährigen lag der Anteil mit 37 Prozent noch relativ hoch.

Die Einzelpraxis bleibt mit 58,8 Prozent nach wie vor die am häufigsten gewählte Existenzgründungsform, doch für 41,2 Prozent der Gründer ist eine Kooperation die Unternehmensform der Wahl. Das geht aus einer aktuellen Analyse der ärztlichen Praxisgründungen hervor, welche die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) gemeinsam mit dem Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) jährlich durchführt.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat sich zur Diskussion über die Probleme in der Patientenversorgung außerhalb der Sprechstundenzeiten geäußert: Er fordert eine Wettbewerbungsordnung an der Schnittstelle ambulant/stationär sowie eine sinnvolle Patientensteuerung, um die Inanspruchnahme der Notaufnahmeeinrichtungen in Deutschlands Krankenhäusern durch Patienten ohne Notfallindikation einzudämmen.

Stabile Fallzahlen, hohe Indikationstreue, lange Standzeiten, weniger Infektionen: Zu diesen Ergebnissen – und eben nicht zu unnötig hohen Operationszahlen – kommt eine aktuelle Untersuchung des IGES-Instituts, die im „Weißbuch Gelenkersatz“ des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) veröffentlicht wurde.

Feste Ansprechpartner, regelmäßige Sprechstunden, bessere Compliance: Ein Versorgungsprogramm der AOK in Sachsen-Anhalt mit vier Wundzentren verkürzt die Leidensgeschichte von Patienten mit chronischen Wunden – von durchschnittlich anderthalb Jahren auf rund drei Monate.

Die Techniker Krankenkasse (TK) hatte kürzlich Daten präsentiert, wonach die regionalen Unterschiede bei Blinddarmoperationen sehr groß sind – und zwar größer als es medizinisch zu erklären sei. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) kritisiert diese Studie und fordert Nachbesserungen.

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