Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Das Bundeskabinett will ein E-Health-Gesetz durch das Parlament bringen, mit dem sich auf Seiten der Datenschützer, der gesetzlichen Krankenkassen, der Ärzteschaft und der Gesundheitswirtschaft niemand so recht anfreunden mag.

Etliche Monate hatte es geheißen, der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sei in Stein gemeißelt, da ändere sich nichts mehr. Doch offenbar wurde nun doch noch an einzelnen Passagen etwas umformuliert – beispielsweise zur Weiterbildung im Bereich der grundversorgenden Fachärzte.

Die meisten Behandlungsfehlervorwürfe der aktuellen Statistik des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bezogen sich auf chirurgische Eingriffe. Allerdings lagen chirurgische Leistungen bei weitem nicht an der Spitze der anerkannten Behandlungsfehler: Diese wird angeführt durch die Pflege, gefolgt von der Zahnmedizin und dann erst der Allgemeinchirurgie.

Chirurgen wollen operieren, denn dafür haben sie ihr Fach erlernt. Doch ob eine Operation tatsächlich hält, was sie verspricht, wird einem aktuellen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge viel zu selten überprüft.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat in seiner Rede beim Deutschen Ärztetag das Versorgungsstärkungsgesetz (VSG) verteidigt. Für die Ärzteschaft bleibt es jedoch dabei: Das Gesetz ist ein Angriff auf die ärztliche Freiberuflichkeit.

Bei der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 11. Mai 2015 hat es doch keinen Abwahlantrag gegen den KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Gassen gegeben. Doch die offenen Fragen sind zumindest aus Sicht der FALK-KVen noch lange nicht geklärt.

Ambulantes Operieren muss attraktiver werden. Nach Angaben der Kassenärztlichen bundesvereinigung (KBV) zeigt sich bei den niedergelassenen Chirurgen und Orthopäden ein leichter Trend weg vom Operieren. Als Grund hierfür nennt die KBV unter anderem die unzureichende Vergütung von einem Teil der Begleitleistungen.

Im Wundnetz Hamburg nutzt man seit Oktober 2014 im Rahmen eines Pilotprojekts mit der DAK Smartphones für die telemedizinische Verlaufskontrolle chronischer Wunden. Bei jedem Verbandswechsel fotografieren die pflegenden Angehörigen oder Mitarbeiter des Pflegedienstes die Wunde und senden die digitale Wunddokumentation an den behandelnden Arzt.

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