Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.

Die Nachwuchsprobleme betreffen längst nicht mehr nur die Allgemeinmedizin, sondern auch fachärztliche Disziplinen wie Gynäkologie, Neurologie und Chirurgie. Um auch für fachärztliche Praxen Nachfolger zu gewinnen, hat die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) ihre Nachwuchskampagne neu ausgerichtet, die nun statt „Land.Arzt.Leben“ den Titel „Mehr.Arzt.Leben“ trägt.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat einen 10-Punke-Plan zur Verbesserung der Krankenhaushygiene und zur Vermeidung nosokomialer Infektionen vorgelegt. Die Bundesärztekammer lobt den Vorstoß, mahnt aber eine „solide Finanzierung“ an.

Anlässlich der Anhörung im Deutschen Bundestag zum Entwurf des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) am 25. März 2015 hat auch der Spitzenverband Fachärzte (SpiFa) eine Stellungnahme zu dem Gesetzesvorhaben vorgelegt, in der er zentrale Punkte des Entwurfs scharf kritisiert.

Wie die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) mitteilt, arbeiten mittlerweile neun von zehn Kliniken mit Checklisten und Schnittmarkierungen, um bei operativen Eingriffen Fehler wie etwa Seitenverwechslungen zu vermeiden.

Im Rahmen einer Konzertierten Aktion haben Vertreter vieler ärztlicher und psychotherapeutischer Berufsverbände den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, in seiner Kritik am geplanten Versorgungsstärkungsgesetz (VSG) bestärkt. Dieser hat nun außerdem eine umfassende Stellungnahme zum VSG inklusive konstruktiver Gegenvorschläge vorgelegt.

Der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC) hat in einer ausführlichen Stellungnahme zusammengefasst, welche fatalen Konsequenzen die geplante Neustrukturierung des Fachgebiets Chirurgie im Zuge der Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung (MWBO) sowohl für die Patientenversorgung als auch für die Zukunftsplanung niedergelassener Chirurgen hätte.

Der renommierte und streitbare Experte hatte sich bei den niedergelassenen Chirurgen sowie ambulanten Operateuren und Anästhesisten insbesondere durch ein Gutachten aus dem Jahre 2009 einen Namen gemacht, in dem er anhand von repräsentativen Tracer-Eingriffen die Wirtschaftlichkeit des Ambulanten Operierens berechnet hatte.

Im Brandverletztenzentrum des Leipziger Klinikums St. Georg geht man von vier Phasen der Verbrennungskrankheit aus: der Schockphase, der Rückresorptionsphase, der Inflammations- und Infektionsphase und zuguterletzt der Erholungs- und Rehabilitationsphase. In der Schockphase ist das Flüssigkeitsmanagement die größte Herausforderung, später gefährden Infektionen und Sepsis die Heilung.

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