Schon im kommenden Jahr könnten nach Berechnungen der KBV rund 46 Millionen Behandlungsfälle entfallen, weil dafür kein Geld da ist. (…) Die Hauptlast der avisierten Sparmaßnahmen tragen nach Angaben von Gassen diejenigen, die die Versorgung selbst stemmen. Der ambulante Bereich werde überproportional belastet – und zwar nicht nur durch Einsparungen, sondern durch reale Kürzungen.
Einnahmenorientiertes Leistungsangebot
An die Ministerin gewandt sagte Gassen: „Das KV-System wird ihrem Wunsch nachkommen. Einnahmenorientierte Ausgabenpolitik bedeutet ein einnahmenorientiertes Leistungsangebot. Keine Leistungen mehr für gesetzlich Versicherte jenseits des Budgets!“ Leistungsausweitung sei politisch nicht erwünscht.
Deshalb würden die Kassenärztlichen Vereinigungen Regelungen treffen, die den Paragrafen 87b Absatz 2 Satz 1 zum Honorarverteilungsmaßstab präzise umsetzten.
Zum Einnahmenorientierten Leistungsangebot: https://www.kbv.de/documents/positionen/agenda/spargesetz-einnahmenorientiertes-leistungsangebot.pdf
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