Offen oder endoskopisch, mit oder ohne Netz, flache oder dreidimensionale
Netze, Netzmaterial und Netzstruktur, Nervenmanagement, Netzfixation,
ambulant oder stationär… in der Hernienchirurgie gibt es viele offene
Fragen, die trotz praktikabler Algorithmen patientenindividuelle Antworten
erfordern.
Mit jährlich etwa 275.000 Leistenhernienoperationen in Deutschland und etwa
20 Millionen Operationen weltweit ist die Reparation des Leistenbruches die
weltweit am häufigsten durchgeführte Operation. Trotz mehrfach wechselnder
Technik und erheblicher Innovationen haben sich aber die Ergebnisse nicht
wesentlich geändert.
Zwar hat die Einführung des spannungsfreien Verschlusses („tension-free“)
mittels alloplastischer Materialien, also Kunststoffnetzen in
verschiedensten Ausführungen, erhebliche Änderungen im chirurgischen
Vorgehen eingeleitet. Gleiches gilt für die minimal invasiven Operationen in
ihrer transabdominellen präperitonealen (TAPP) oder total extraperitonealen
Technik (TEPP).
Innovationen ohne Einfluss auf Langzeitergebnisse
Dennoch haben beide Innovationen leider zu keiner nennenswerten Verbesserung
der Langzeitergebnisse geführt. Die Euphorie für die endoskopischen
Operationsverfahren hält sich zurzeit nicht wegen der besseren Ergebnisse,
sondern leider zum Teil auch wegen der stationären Abrechenbarkeit ohne
allzu starkes Hinterfragen durch die Krankenkassen. Auch der „natürliche
Spieltrieb“ des Chirurgen scheint diese Methoden zu nähren, und nicht
zuletzt ist auch die Industrie daran beteiligt, Bedürfnisse zu schaffen und
zu erhalten.
Bislang gibt es keine verbindlichen Standards
Bei hohen Rezidivraten von wohl über zehn Prozent und einem nicht
unerheblichen Anteil von Patienten mit chronischen Leistenschmerzen muss man
allerdings offen zugeben, dass es bisher keinerlei verbindliche Standards
gibt. Offene oder endoskopische Operation, Kunstmaterial oder plastische
Operation, flache oder dreidimensionale Netze, Auswahl des Netzmateriales
und die richtige Struktur der Netze (Maschengröße, Webart), Management der
betroffenen Nerven, Fixation der Netze, ambulante oder stationäre Operation,
allgemeine oder lokale Anästhesie, postoperatives Verhalten der Patienten
und Belastung – alle diese Fragen sind im Grunde ungeklärt [1].
Einheitliche Klassifikation für vergleichbare Ergebnisse
In einer solchen Landschaft scheint es sich anzubieten, individuelle
Konzepte zur Versorgung anzubieten und vergleichbare Untersuchungen zur
Ergebnisqualität anzubieten. Hierzu wäre aber zunächst zumindest ein
einheitliches Klassifikationsverfahren anzustreben um später Ergebnisse
einer stadiengerechten Therapie zu vergleichen. Schwierig hierbei ist
allerdings, dass auch der „Hernienchirurg“ oft ein Individualist ist, der
fest gelegte Methoden durchaus auch selbstständig abwandelt - im guten
Glauben, aber eben nicht in der Gewissheit – um dadurch seine persönlichen
Ergebnisse zu verbessern. Verschiedene Klassifikationen sind in der
Vergangenheit vorgeschlagen worden, die zwei wichtigsten und
gebräuchlichsten sind wohl die nach Lloyd-Nyhus [2] und die Klassifikation
der European Hernia Society [3] (EHS, siehe Kasten). Im eigenen Vorgehen
wird die EHS-Klassifikation angewandt, dies auch regelhaft dokumentiert.
|
EHS (2007) |
|
p (primär) oder r (rezidiviert) |
|
Fingerzahl |
0 |
1 |
2 |
3 |
|
L (lateral) |
|
|
|
|
|
M (medial) |
|
|
|
|
|
F (femoral) |
|
|
|
|
Ansprüche an die optimale Leistenbruchoperation
Das North Penn Hernia Institute in Lansdale, Pennsylvania (USA) [4] stellt
folgende Kriterien für die optimale Leistenbruchoperation zusammen:
• Sicherheit (selbst für die meisten Patienten mit chronischen
Erkrankungen)
• Effektivität (Vollständige Reparatur mit dem geringsten Rezidivrisiko)
• Zweifelsfrei anerkannte chirurgisches Verfahren für die
Hernienoperation
• Schnelle Genesung und Rückkehr zu den normalen Alltagsaktivitäten
(gemessen in Tagen)
• Minimale postoperative Schmerzen und Missempfindungen
• Geringste Komplikationsrate
• Geringste postoperative Restriktionen in Bezug auf tägliche Aktivitäten
und Freizeit
• Hohe allgemeine Patientenzufriedenheit
• Von Hernienspezialisten weltweit als „beste Technik“ anerkannte
Operationsmethode
Ein regelhaft praktiziertes Verfahren zur operativen Versorgung eines
Leistenbruches sollte natürlich sicher sein, das heißt, die für den
Patienten bestehenden Risiken sollten möglichst niedrig sein. Hier bestehen
deutliche Unterschiede in den angewandten Verfahren: Offene Operationen ohne
alloplastisches Material (zum Beispiel die Operation nach Shouldice) setzen
durch die unvermeidliche Eröffnung der Faszia transversalis einen höheren
präparatorischen Aufwand voraus. Die endoskopischen Verfahren sind hier wohl
die Verfahren mit dem höchsten Komplikationspotential – beschrieben sind
Komplikationen bis hin zur Blasen- oder Gefäßverletzung mit Todesfolge [5].
Rezidiv- und Schmerzraten unterscheiden sich kaum
Die offenen Verfahren haben in Bezug auf die Sicherheit den Vorteil, dass
sie sich gut in Lokalanästhesie durchführen lassen. Dies bringt zwar nicht
in jedem Fall, doch aber gelegentlich Vorteile für den Patienten mit sich.
Selbstverständlich sollten die verschiedenen Verfahren alle einen
vollständigen Verschluss der Bruchlücke erzielen. Die Rezidviquoten scheinen
sich allerdings bei allen Verfahren nur unwesentlich zu unterscheiden. Auch
die postoperativen Schmerzen und die Dauer bis zur Rückkehr zu den
Alltagstätigkeiten scheinen sich nur unwesentlich zu unterscheiden.
Eine weltweite Akzeptanz der Spezialisten besteht für keine der angewandten
Methoden. Im Gegenteil: Etablierte Methoden werden immer wieder abgewandelt
und sei es auch nur in Details. Spitzenreiter sind hierbei wechselnde
Netzmaterialien und Fixationstechniken. Gesucht wird also weiterhin das
allen anderen überlegene Verfahren. Gefunden wurde es bislang leider nicht.
So liegt die Frage nahe, ob nicht jeder Patient ein maßgeschneidertes
Verfahren benötigt: die individuelle Versorgung eines individuellen Bruches.
Hierfür stehen zum einen die offenen Verfahren zur Verfügung. Hierbei wird
der Bruch über einen inguinalen Zugang freigelegt und der Bruchsack sowie
die Bruchlücke dargestellt. Der Hautschnitt in der Leiste ist fünf bis acht
Zentimeter lang. Bei den diversen offenen Verfahren sind die ersten Schritte
der Präparation identisch, erst die Reparation der Leiste unterscheidet
sich.
Verschiedene offene Verfahren im Vergleich
Bei der Operation nach Shouldice wird die Hinterwand des Leistenkanales,
also die Faszia transversalis und damit der präpertoneale Raum eröffnet.
Durch die Technik des Wiederverschlusses wird die Faszie gerafft und
verstärkt. Die Hinterwand wird also hiermit wieder stabilisiert. Diese
Schicht ist für die Reparation wichtig.
Bei der Operation nach Lichtenstein wird der Bruchsack abgetragen oder
versenkt, ein flaches Kunststoffnetz wird eingebracht und am Leistenband
fixiert, hiermit wird die Bauchwand verstärkt. Bei der Operation nach Rutkow
(modifiziert) wird in die Bruchlücke ein schirmartiges Netz eingebracht.
Dieses wird in einer „quasi“ präperitonealen Position fixiert, zudem wird
ein flaches Netz aufgebracht. Wie auch bei der Standardtechnik wird
zusätzlich ein zweidimensionales Netz aufgebracht. Bei der Operation nach
Pelissier (Trans Inguinale Patch Plastik, TIPP) wird ein Netz, das sich
durch einen eingebauten Ring nach Faltung wieder selbst entfaltet, in eine
päperitoneale Position gebracht. Die Netzposition ähnelt der bei den
endoskopischen Verfahren.
Es gibt eine große Zahl weiterer Methoden im Bereich der offenen Chirurgie,
die meisten davon sind allerdings nicht mehr gebräuchlich und sollen deshalb
an dieser Stelle keine weitere Erwähnung finden.
TEP und TAPP: Zwei etablierte endoskopische Verfahren
Zum anderen gibt es die endoskopischen Operationen. Hierbei werden kleine
Hautschnitte im Bereich des Nabels und weitere kleine Inzisionen an der
Bauchdecke angelegt. Hintergrund dieser Operationen ist die Positionierung
eines Netzes dorsal der Bauchdecke. Die geschieht entweder ohne eigentliche
Eröffnung der Bauchdecke (Total Extraperitoneale Patchplastik, TEP) oder
durch die Bauchhöhle hindurch (Trans Abdominale Präperitoneale Patchplastik,
TAPP). Bei dem letzteren Verfahren muss das Peritoneum allerdings von der
Bauchwand abgelöst und nach Positinionierung des Netzes wieder darüber
verschlossen werden [6].
Bei ambulantem Vorgehen nur offene Techniken
Im eigenen Vorgehen wird ein differenziertes Konzept angewandt (siehe
Tabelle). Dies geschieht in enger Kooperation mit den benachbarten Kliniken,
mit denen ein gutes Verhältnis besteht. Da wir grundsätzlich ein ambulantes
Vorgehen anstreben, werden fast ausschließlich offene Techniken angewandt.
Ab welchem Alter eine Netzimplantation in Frage kommt, entscheiden wir nicht
nur nach dem kalendarischen Lebensalter. Vielmehr spielen bei der Überlegung
Faktoren wie die berufliche Tätigkeit und das Rezidivrisiko (genetische
Disposition, Raucher, etc.) ebenfalls eine Rolle. Zur Orientierung liegt die
Altergrenze aber etwa bei 35 Jahren. Bis zu dieser Grenze werden direkte und
indirekte erworbene Hernien in der Technik nach Shouldice operiert.
Kindliche, angeborene Hernien werden ausschließlich durch eine hohe
Bruchsackabtragung versorgt. Ab einem Lebensalter von 35 Jahren geben wir
der Implantation von Netzen der Vorzug. Die direkten Hernien bieten sich aus
meiner Sicht nur sehr selten für die Versorgung in Plug-Technik an. Gerade
bei größeren Defekten ist die Empfehlung, zwei Plugs nebeneinander zu
implantieren ,nicht nur aus wirtschaftlichen Aspekten zweifelhaft.
Vorgehen bei sehr kleinen oder bei Rezidivhernien
Bei indirekten Hernien dagegen bietet sich die Plug-Technik geradezu an: Die
Implantation ist oft sehr einfach und überzeugend. Problematisch ist
manchmal allerdings die Ausstattung von sehr kleinen oder sehr großen
indirekten Brüchen. In diesen Fällen kann man aber immer wieder auf die
Lichtenstein-Operation ausweichen.
Rezidivoperationen sollten sorgfältig geplant und am besten unter Kenntnis
des alten Operationsberichtes durchgeführt werden. Bei bereits von ventral
durchgeführter Operation bieten sich tatsächlich die endoskopischen
Techniken an. Die Technik nach Lichtenstein ist in unserer Einrichtung
demnach quasi die „Standardoperation“. Die Technik ermöglicht ein gut
reproduzierbares Vorgehen, wohingegen es bei der Implantation des Perfix
Plugs Probleme geben kann, die letztlich zu einer Entscheidung zugunsten
eines flachen Netzes führen. Welche Faktoren mich davon abhalten, die im
Allgemeinen sehr einfache Operation mit dem Perfix Plug zu meiner
favorisierten Standardmethode zu machen, möchte ich im Folgenden anhand
dreier Fallbeispiele erläutern.
Fall 1: Bruchlücke verläuft lateral des Samenstranges
Der 38-jährige Patient leidet seit einigen Monaten unter einem Druckgefühl
in der rechten Leiste und weist eine klinisch eindeutige Hernie mit
reponibler Schwellung auf. Es gibt keine nennenswerten Vorerkrankungen, der
Body Mass Index (BMI) liegt bei 27,2. Die Operation erfolgt in
standardisierter Art und Weise ambulant in total intravenöser Anästhesie (TIVA)
mit Larynxmaskenbeatmung. Bei der Präparation mit Eröffnung des
Cremasterschlauches lässt sich der indirekte Bruchsack darstellen. Es zeigt
sich aber, dass die eigentliche Bruchlücke nicht medial der
Samenstrangsgebilde verläuft, sondern lateral. Bei der Implantation des
Plugs kann daher der innere Leistenring nicht, wie eigentlich gewünscht,
lateralisiert werden. Der Plug wird daher lateral des Samenstranges
eingesetzt, die mit dem Plug versorgte Bruchlücke dann mit einem
zweidimensionalen Netz geschlossen. Alternativ wäre hier nur die ausgiebige
Mobilisation der Samenstrangsgebilde möglich gewesen. Hierbei ist jedoch die
Präparation anspruchsvoller und verursacht eine größere Denudierung, da zum
Beispiel der M. cremaster durchtrennt oder reseziert werden muss. Das
Vorgehen ist sicherlich zu diskutieren.
Fall 2: Lateraler Bruch mit Lipom und kleiner Bruchpforte
Der 70-jährige Patient ist schlank (BMI von 22,3) und weist typische Klinik
und Beschwerden für einen Leistenbruch mit auf. Auch hier erfolgt ein
offener Zugang, der Bruch hat eine kleine Bruchpforte und ist lateral
gelegen, dazu findet sich ein präperitoneales Lipom. Hier erfolgt der
Entschluss gewebeschonend zu arbeiten und die Versorgung nach Lichtenstein
durchzuführen. Alternativ hätte der Bruch auch in Plug-Technik versorgt
werden können.
Fall 3: Ausgedehnte Verwachsungen wie bei einem Rezidiv
Die schlanke 40-jährige Patientin (BMI von 21,7) hat Beschwerden und eine
klinische Vorwölbung in der Leiste rechts bei Valsalva und Beschwerden. Sie
hat vier Monate zuvor ein Kind entbunden, bei den zwei vorigen Geburten auch
einmal eine Sectio caesaria gehabt. Intraoperativ zeigt sich ein typischer
indirekter Bruch. Dieser verläuft mit dem Ligamentum rotundum, am äußeren
Leistenring zweigt sich der Bruchsack sogar etwas zystisch aufgetrieben ab.
Nach Freipräparation des Bruchsackes entschließe ich mich zur Versorgung mit
einem Netz. Die Faszia transversalis wirkt ausgedünnt, infolge des
Kaiserschnitts finden sich im OP-Gebiet ausgedehnte Verwachsungen, ähnlich
einer Rezidivsituation. Gemäß des eigenen Algorithmus böte sich hier die
Versorgung mittels Perfix Plug an. Leider zeigt sich bei der Präparation,
dass die Bruchlücke so eng ist, dass sie zwar für die anatomische Pinzette
passierbar, für den Kleinfinger allerdings bereits zu eng ist. Um einen Plug
korrekt einzusetzen, müsste die Bruchlücke hier also deutlich erweitert
werden. Zugunsten der Gewebeschonung fällt daher der Entschluss zur
Operation nach Lichtenstein.
Zusammenfassung: Eigenen Algorithmus anpassen
Die operative Versorgung der Leistenhernie wird hierzulande in der Regel auf
hohem Niveau durchgeführt. Verschiedene Operationsmethoden lassen eine
Anpassung des operativen Verfahrens an den Patienten und seinen
individuellen Bruch zu.
Algorithmen zur standardisierten Therapie sind hierbei eine große und
Erleichterung für den Operateur. Trotzdem wird der Hernienoperateur aber
immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen auch das auf die
Bruchform abgestimmte Verfahren nicht sicher durchführbar ist. Deshalb ist
letztlich auch die Abweichung vom Standard wichtig. Eine solche Abweichung
kann immer dann notwendig sein, wenn patientenindividuelle Umstände ein
Vorgehen gemäß Algorithmus nicht zulassen und der Operateur aufgrund
patientenindividueller Faktoren ein anderes Verfahren wählen muss, als er
ursprünglich aufgrund der Bruchform, der Klinik und der Symptomatik
durchführen wollte. Um die spätere Vergleichbarkeit der Operationsergebnisse
zu gewähleisten, sollte das jeweils individuell und „maßgeschneidert“
gewählte Verfahren dann jedoch standardisiert durchgeführt werden.
Ungeübte Chirurgen erzielen keine guten Ergebnisse
Abschließend muss aber kritisch angemerkt werden, dass auch das Aufkommen
maßgeschneiderter Therapieformen sich noch nicht auf die allgemeine
Ergebnisqualität in der Hernienchirurgie ausgewirkt hat. Mehr noch als die
Spezialisierung auf ein einzelnes Verfahren setzt der „Tailored Approach“
ein besonders hohes Maß an Erfahrung des Operateurs voraus: Ungeübte
Chirurgen erzielen in der Regel auch keine guten Ergebnisse – ganz gleich,
nach welcher Methode sie operieren.
Literaturliste:
1. Scott N, Go PM.N.Y.H, Graham P, McCormack K, Ross SJ, Grant A. Open Mesh
versus non-Mesh for groin hernia repair. Cochrane Database of Systematic
Reviews 2002, Issue 4. Art. No.: CD002197. DOI: 10.1002/14651858.CD002197
2. Nyhus LM: Hernia. London: Lippincott Williams & Wilkins, 1994
3. Miserez M, Alexandre JH, Campanelli G, Corcione F, Cuccurullo D, Hidalgo
Pascual M, Hoeferlin A, Kingsnorth AN, Mandala V, Palot JP, Schumpelick V,
Simmermacher RKJ, Stoppa R, Flament JB: The European Hernia Society groin
hernia classification: simple and easy to remember. In: Hernia 2007 DOI
10.1007/s10029-007-0198-3
4. North Penn Hernia Institute, siehe www.hernia.tripod.com
5. Neumayer L, Giobbie-Hurder A, Jonasson O, Fitzgibbons R, Dunlop D, Gibbs
J, Reda D, Henderson W: Open Mesh versus Laparoscopic Mesh Repair of
Inguinal Hernia. In: N Engl J Med 2004; 350:1819-1827April 29, 2004
6. Wake BL, McCormack K, Fraser C, Vale L, Perez J, Grant A. Transabdominal
pre-peritoneal (TAPP) vs totally extraperitoneal (TEP) laparoscopic
techniques for inguinal hernia repair.. Cochrane Database of Systematic
Reviews 2005, Issue 1. Art. No.: CD004703. DOI:
10.1002/14651858.CD004703.pub2
Autor: Heinrich Apfelstedt, niedergelassener Chirurg, Solingen
www.cpg-sg.de
|