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Immer mehr Privatversicherte drängen zurück in die Gesetzliche
Krankenversicherung (GKV), so war es zum Jahresbeginn 2012 nach einem
Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ überall zu hören und zu
lesen. Grund für den Wechselwillen seien drastische Prämienerhöhungen
aufgrund stark steigender Ausgaben für Arzneimittel und
Klinikbehandlungen. Für den Vorstandsvorsitzenden des
AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, belegt dieser Trend vor allem
eines: Die PKV als Vollversicherung ist überholt. Graalmann bestätigte
in der ARD-Tagesschau, dass es derzeit erheblich mehr Anfragen von
Privatversicherten nach einem Wechsel zur AOK gebe als in den Vorjahren.
„Die Private Krankenversicherung bekommt die Kosten nicht in den Griff.“
Diese Berichte wurden vom Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV)
umgehend dementiert. PKV-Direktor Volker Leienbach sagte: „Jedes Jahr
wechseln deutlich mehr Menschen aus der GKV in die Private
Krankenversicherung als in umgekehrter Richtung. Gegenteilige
Behauptungen sind absurd und nachweislich falsch. Wenn einzelne
Vertreter gesetzlicher Krankenkassen versuchen, einen anderen Eindruck
zu erwecken, ist das nicht seriös.“ Der Saldo der Wanderungsbewegungen
zwischen GKV und PKV zeige Jahr für Jahr einen großen Abstand zu
Gunsten der PKV. Überdies entstünden die meisten Wechsel zur GKV infolge
zwingender gesetzlicher Vorgaben – vielfach sogar gegen den erklärten
Willen der Versicherten. Demgegenüber erfolge jeder Wechsel von der GKV
zur PKV stets komplett freiwillig. Ein Wechsel zwischen GKV und PKV
unterliegt klaren gesetzlichen Regeln.
Zum Artikel im „Spiegel“ gelangen Sie hier:
www.manager-magazin.de
Zur Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes gelangen Sie hier:
http://aok-bv.de
Zur Pressemitteilung des PKV-Bundesverbandes gelangen Sie hier:
http://pkv.de/presse
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