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Nach 25 Dienstjahren hat sich der langjährige Direktor der Chirurgischen
Klinik am Universitätsklinikum Aachen Professor Volker Schumpelick bei
einem Abschiedssymposium am 26. Februar 2010 in den Ruhestand
verabschiedet. Wie die Aachener Zeitung (AZ) berichtete, denkt Schumpelick
noch heute dankbar an den Taxifahrer von damals zurück: „Als ich 1985 zum
Klinikum kam, um mich vorzustellen, wollte ich gleich wieder umkehren, als
ich das Gebäude sah, das mir überhaupt nicht gefiel“, erzählte der
Chirurg. Der Fahrer habe gemeint: „Gehen Sie ruhig mal hin, die sind ganz
gut...“, und damit habe er recht gehabt. Beim Abschiedssymposium zu Ehren
Schumpelicks habe der Große Hörsaal 3 des Uniklinikums ganz im Zeichen von
„zwölf Fragen“ gestanden.
Wie die Zeitung weiter berichtete, bearbeiteten bei dem Symposium Gäste
aus ganz Deutschland in gut fünf Stunden mit Scharfsinn, Humor,
rhethorischem Geschick und umfangreichem Wissen bereitwillig die zentralen
Fragen, die Schumpelick ihnen gestellt hatte und mit denen er zum
Nachdenken über Patienten, Ärzten, Zukunft und Vergangenheit anregen
wollte. Etwa: Was ist etwa von der Humangenetik zu halten? Eröffnet sie
wirklich neue Wege des Heilens? Ersetzt sie irgendwann den Operateur? Und
wer ist eigentlich „der Patient“? Ein Mensch, der sich den perfekten
Körper wünscht, oder jemand, der selbst mit einer Erkrankung ein erfülltes
Leben leben kann? Wie politisch darf Medizin sein? Was zählt mehr –
ärztliche Freiheit oder Ökonomie?
Den vollständigen Artikel der Aachener Zeitung zum Abschied Schumpelicks
finden Sie hier:
www.az-web.de
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