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Die jüngst präsentierten Vorschläge der schwarz-gelben Regierungskoalition
zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) finden kaum
Zustimmung bei den Beteiligten im Gesundheitswesen. SPD, Grüne und Linke
sowie Versicherten- und Sozialverbände kritisieren die einseitige
Belastung der Arbeitnehmer, die Arbeitgeberverbände sehen den
Wirtschaftsaufschwung gefährdet, dem GKV-Spitzenverband gehen die
Sparmaßnahmen auf Seiten der Ärzte und Krankenhäuser nicht weit genug, die
Krankenhäuser beklagen Opfer in ihrem „ohnehin unterfinanzierten Sektor“,
und die Hausärzte monieren Kürzungen in der Hausarztzentrierten Versorgung
nach § 73b SGB V.
Und auch die niedergelassenen Fachärzte dürften hellhörig werden, wenn
sich die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zu den
Sparmaßnahmen im Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung
konkretisieren. Immerhin soll es hier um ein Sparvolumen von rund 350
Millionen Euro gehen. An welchen Stellen gespart werden soll, mochte
Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) noch nicht verraten,
sein Ministerium ließ aber durchblicken, dass man sich vor allem
extrabudgetär bezahlte Leistungen ansehen werde. Betroffen wäre eine
Vielzahl von Leistungen, darunter Impfungen und Präventionsleistungen,
aber auch ambulante Operationen.
Eine Auswahl an Stimmen zum gesundheitspolitischen Reformkurs der
Koalition finden Sie hier:
www.stern.de
www.aerzteblatt.de
www.gkv-spitzenverband.de
www.spd.de
www.dgb.de
http://hartmannbund.de
www.hausaerzteverband.de
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