„Verschlusssache PAVK“ informiert über die Krankheit und ihre Prävention



Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) hat am 12. Februar 2010 symbolisch die „Verschlusssache PAVK“ geöffnet und damit die Informationskampagne über die Krankheit gestartet. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) werde umgangssprachlich auch „Schaufensterkrankheit“ genannt und friste in der öffentlichen Wahrnehmung, der ärztlichen Diagnostik und im Informationsangebot des Gesundheitswesens ein Schattendasein, teilte die DGA mit. Ziel der deutschlandweit unabhängigen Informationsoffensive zu PAVK sei es, gezielt über die Krankheit und ihre Präventionsmöglichkeiten aufzuklären. Die Kampagne wird nach Angaben der DGA von dem Partnernetzwerk „Initiative gegen PAVK“ getragen.

DGA-Präsident Professor Karl-Ludwig Schulte erklärte: „Der DGA ist es ein wichtiges Anliegen, über diese unbekannte Volkskrankheit zu informieren. Denn eine frühe und umfassende Behandlung von Risikofaktoren der PAVK schützt vor den gravierenden Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Amputation.“ 4,5 Millionen Menschen sind nach Angaben der Fachgesellschaft deutschlandweit an einer PAVK erkrankt. Außerdem gehöre PAVK zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit dem höchsten Sterberisiko. Die getABI-Studie habe gezeigt, dass jeder Fünfte vom Hausarzt untersuchte Patient über 65 Jahre PAVK im beginnenden oder sogar fortgeschrittenen Stadium habe, ohne jedoch davon zu wissen.

Zu den Partnern der „Initiative gegen PAVK“ zählten die Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Sanofi-Aventis und die Schwarz Pharma Deutschland GmbH. Außerdem werde die Initiative unterstützt vom Berufsverband Deutscher Internisten e. V., der C.R. Bard GmbH, der Deutschen Gefäßliga e. V., der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie, dem Deutschen Grünen Kreuz e. V. und diabetesDE.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite
www.verschlusssache-pavk.de
 

 
 
 
Antje Soleimanian

Do. 18.02.2010