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Im Jahr 2010 soll es eine Neubewertung der Leistungen des Einheitlichen
Bewertungsmaßstabes (EBM) geben. Als Grundlage für diese Neubewertung
sollen eigentlich Datenerhebungen (aus vorhandenen Fremdquellen) des
Institut beim Bewertungsausschuss herangezogen werden. Um zu verhindern,
dass diese Kostendaten „ergebnisorientiert“ ausfallen und die dringend
nötige Erhöhung der Preise so gering wie möglich ausfällt, hat der
Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) beschlossen, Struktur- und
Kostendaten zu dem Fachgebiet Chirurgie und seinen Spezialisierungen
selbst zu erheben. Die Ergebnisse dieser Struktur- und Kostenerhebung
sollen genutzt werden, um den Honoraranspruch der niedergelassenen
Chirurgen argumentativ zu untermauern.
Mit der Erhebung soll eine Bestandsaufnahme der Praxisstrukturen und
Praxiskosten mit Bezug auf das Jahr 2008 erfolgen. Wie der BDC berichtet,
ist sie speziell zugeschnitten auf die Lösung von Bewertungs- und
Vergütungsproblemen. Darüber hinaus biete sie jedem einzelnen Teilnehmer
eine gute Möglichkeit der individuellen Standortbestimmung. Die Erhebung
richtet sich an alle Leistungserbringer aus dem Gebiet der Chirurgie, die
im Jahr 2008 in freier Praxis tätig waren. Außerdem würden auch die
Kostenstrukturen ambulant tätiger Krankenhäuser abgefragt, um generell
Preise für ambulante chirurgische Leistungserbringung zu ermitteln.
Alle chirurgischen Praxen haben Ende Oktober 2010 einen umfangreichen
Fragebogen erhalten. Der Zeitaufwand für das Ausfüllen des Fragebogens
dürfte bei etwa zwei Stunden liegen, Ihr Steuerberater hilft bei einigen
speziellen Fragen. Der Einsendeschluss für die Fragebogen ist der 12.
Februar 2010. Der BNC unterstützt die Initiative des BDC ausdrücklich und
hofft auf möglichst rege Teilnahme auch aus den eigenen Reihen.
Hier können Sie die entsprechenden Formulare sowie weitere Informationen
herunterladen:
www.bdc.de
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