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Von einem Partnerwerk der Deutschen Missionsgemeinschaft in einer Klinik
in Ecuador aus machte sich der deutsche Chirurg Dr. Eckehart Wolff mit
einem fünfköpfigen Hilfsteam unmittelbar nach dem Erdbeben auf Haiti auf
den Weg, um dort den Opfern der Katastrophe zu helfen. Das Tagebuch seines
Einsatzes erschien in mehreren Teilen in der „Ärzte Zeitung“, der letzte
Teil seiner Aufzeichnungen erschien am 5. Februar 2010. Noch eine Woche
nach seinem Eintreffen wartete Wolff auf die Lieferung von Platten und
Schrauben für die Versorgung von Frakturen – jeden Tag etwa 15 neue
Patienten, viele mit Ober- und Unterschenkelfrakturen.
Haiti sei ein bitter armes Land, resümierte Wolff nach Abschluss seines
Hilfseinsatzes. Der Inselstaat werde über Jahre weitere Hilfe brauchen.
Das Erdbeben scheine überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche
getroffen zu haben. Der Chirurg beobachtete, dass nur wenig Interesse an
Hygiene bestand: „Jeder wirft seinen Dreck auf die Straße oder in den
Fluss, der vielen als Trinkwasserquelle dient. In Kürze werden Seuchen
ausbrechen. Wir haben schon Typhuspatienten behandelt“, schrieb er in
seinem Tagebuch.
Das vollständige Tagebuch des Hilfseinsatzs von Dr. Eckehart Wolff finden
Sie auf der Internetseite der Ärzte Zeitung:
www.aerztezeitung.de
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